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Wie baut man ein Haus
Gietzelt
Wir möchten gerne hier unsere Eindrücke und Erfahrungen zu dem Bau unseres Fachwerkhauses mit der Fa. Fricke erzählen. Oft wurden wir von unseren Freunden oder Arbeitskollegen angesprochen, das wir einmal „ Neues“ von unserem Hausbau erzählen sollen. Leider konnten wir nie die typischen Katastrophen, welche man aus den verschiedenen Fernseh-Soaps kennt von uns geben. Da wir über die gesamte Bauphasen keine nennenswerte Probleme oder Desaster ausgesetzt wurden. In der gesamten Entstehungsphase unseres Fachwerkhauses von der Vorplanung bis zur Schlüsselübergabe lief dieser Hausbau im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos ab. Es war sehr selten Leerlauf auf dem Bau und die einzelnen Gewerke und Bauphasen gingen zügig ineinander über.
 
Unser Traumhaus
Krey
Die Überschrift zeigt an, wo es längs geht, bei unserem neuen Ferienhaus in der Heide. Ein Architekt nannte uns die richtige Adresse als wir im letzten Sommer beschlossen, ein Wochenendhaus aus Holz zu bauen und dazu einen Generalbauunternehmer suchten, der uns das Haus zu einem Festpreis bauen würde. Bereits beim ersten Gespräch gefiel uns die sympathisch ruhige und humorvoll verschmitzte Art von Horst Fricke, in der er mit uns über unser Bauvorhaben sprach. Zusammen mit seinem Architekten Uli Kipp kamen wir schnell überein, ein Haus nach unseren ziemlich genauen Vorstellungen zu realisieren. Für diese Beiden und die Mitarbeiter können wir nur höchstes Lob aussprechen; denn es wurde alles eingehalten: Das Budget, die Bauzeit - 4 Monate -, die sonstigen Vorgaben. Auch bei Problemen - es gab aus unserer Sicht keine großen - hielt Herr Fricke sich an das von ihm vorgegebene Motto: 'Wenn es Probleme gibt, dann lösen wir sie'. Auf seiner Seite gehörte dazu Gelassenheit, auf unserer die Einstellung, das Bauen als großes Abenteuer zu betrachten. Und so ist ein wunderschönes, modernes und offenes Haus entstanden, das perfekt auf unser Waldgrundstück passt - mit drei Schlafzimmern nach Osten zur aufgehenden Sonne ausgerichtet, mit großen Fenstern nach Süden und Westen (wie es sich gehört)und mit Küche und Bad, die die Abendsonne einfangen und schließlich mit fast komplett geschlossener Nordfassade (ebenfalls wie es sich gehört). Sämtliche während der Bauzeit kennengelernte Handwerker - egal ob von der Firma Fricke oder von (dieser angeheuerten) anderen Betrieben - waren nett und auskunftsfreudig. Alle haben sauber und schnell gearbeitet. Alle waren flexibel. Auf der Baustelle gab es niemals Stillstand, sodass wir bei jedem Wochenendbesuch Baufortschritte begutachten konnten. Selbst der regennasse Winter konnte daran nichts ändern. Also nochmals höchstes Lob für und ganz herzlichen Dank an Horst Fricke, seine Frau und allen MitarbeiterInnen.

Viele sagen, dass sie wegen Stress und Ärger bei ihrem Neubau 2 bis 10 Jahre ihres Lebens opfern mussten; wir nicht einen Tag !
 
1. Planung
Gietzelt
Nach zwei Jahren intensiver Planung und Kalkulation hatten wir uns entschlossen ein Fachwerkhaus zu bauen. Doch jetzt ging es los, wo findet man einen Anbieter, der so ein Haus baut? Bekannte und Freunde konnten uns in dieser Hinsicht auch nicht wirklich helfen, alle die gebaut hatten, hatten traditionell ein Steinhaus gebaut. Jetzt war guter Rat teuer, das Internet musste her. Erstmal googeln: „Fachwerkanbieter Raum Niedersachsen, Hamburg, Rotenburg“. Somit kamen wir über einige andere Seiten an die von der Zimmerei Fricke in Visselhövede. Was wir da auf der Internetseite so sahen, sprach uns doch sehr an. Also forderten wir mal unverbindlich den Musterhauskatalog an. Nachdem wir dann den Katalog zu Hause hatten, waren wir erneut sehr angetan von der Vielfalt und Flexibilität der Firma Fricke. Nach mehreren Tagen traten wir dann mit der Firma Fricke in Kontakt und vereinbarten ein erstes Gespräch zum kennen lernen. Vorher beschäftigten wir uns natürlich ein wenig mit der Raumplanung. Nicht zu empfehlen ist in dieser Hinsicht ein Programm von DATA BECKER. Nachdem wir ungefähr zwei Wochen damit rumgedoktert hatten und unsere einzelnen Geschosse immer im Himmel schwebten, gingen wir mit dem guten alten PowerPoint zu Werke und kreierten unsere Wunschaufteilung der Räume in den einzelnen Geschossen. Somit hatten wir eine einigermaßen gute Vorlage, bzw. Darstellung unserer Wünsche.
 
2. Das Kennen lernen:
Gietzelt

Zeichnung

 

 
3. Entscheidung
Gietzelt
Nach einigen Gesprächen und etlichen Vorschlägen verschiedener Anbieter hatten wir uns für die Firma Fricke entschieden, da wir überzeugt waren, das unsere eigenen Vorstellungen bezüglich der Raumplanung für ein Fachwerkhaus am besten von Fa. Fricke umgesetzt würde.
 
4. Baubeginn
Gietzelt
Baubeginn
 
 
5. Richtfest
Gietzelt

Richtfest

 
6. Bauphase
Gietzelt

 Bad

Schnell entwickelte sich das Haus und nahm innen und außen immer mehr Form an. Das Fachwerk wurde ausgemauert, die Fenster wurden montiert und innen entstanden die Räume. Danach kam schon die Installation von Sanitär und Elektrik. Die Wände wurden verputzt und der Estrich geschüttet. Dann ging es langsam auf die Entscheidungen los, welche Sanitärobjekte, Küche, Fliesen und Türen. Dann ging es weiter auf die Suche nach den richtigen Sachen. Was alles nicht so kompliziert wäre, wenn man nur drei bis vier Wand- bzw. Bodenfliesen zur Auswahl hätte oder die Vielfalt von Küchen sich auf einige wenige beschränken würden. Leider ist es nicht so und „Mann“ kämpft sich durch das Sortiment von Fliesen und Bordüren. Was passt wozu ?? Die Frage kann man nur mit Fachpersonal und einer Menge an Zeit lösen, aber auch dieser Punkte wurden erledigt. Mit einem stetigen und gleichmäßigem Tempo näherte man sich dem Endziel der Schlüsselübergabe. Letztlich fanden noch die Malerarbeiten für innen und außen statt, sowie die Pflasterung der Hofauffahrt und Gehwege. Als letztes wurden noch die Treppen und Türen eingebaut. Somit war dann der Großteil an Arbeiten erledigt, um in das Haus einziehen zu können.

 

 
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